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Im Deckmantel der Terrobekämpfung wird im Westen langsam die Demokratie zur knallharten Diktatur
Die Pressefreiheit in ernster Gefahr
Die Einschränkungen der Bürgerrechte im Namen des "Krieges gegen den Terrorismus" haben besonders in den USA die Pressefreiheit untergraben. In der Untersuchung der Organisation "Reporter ohne Grenzen" büßte auch Deutschland Plätze ein. Deutschland fiel vom 18. auf den 23. Platz zurück. Dafür wurden mehrere Gründe angeführt: die illegale Beobachtung von Journalisten durch den Bundesnachrichtendienst, die Anklage zweier Journalisten des Magazins "Cicero" wegen Beihilfe zur Weitergabe von Staatsgeheimnissen, Todesdrohungen gegen einen Karikaturisten des "Tagesspiegels" und Probleme beim Zugang zu Informationen seit dem In-Kraft-Treten des Informationsfreiheitsgesetzes. Auf den vorderen Plätzen landeten Finnland, Island, Irland und die Niederlande. Das Schlusslicht bildete Nordkorea.
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Auch in Frankreich (Rang 35) hätten Redaktions- und Hausdurchsuchungen zugenommen. In Japan bedrohten zunehmender Nationalismus und das System der exklusiven Presseclubs die demokratischen Standards. Das Land fiel um 14 Plätze auf Rang 51 der Liste.
Katastrophen Präsident Bush Georg befördert die USA auf den gleichen Rang mit Botswana und Tonga!
Die USA rutschten neun Plätze ab auf den 53. Rang und stehen hinsichtlich der Pressefreiheit jetzt gleich mit den afrikanischen Diktaturen in Botswana und Tonga. Bei der erstmaligen Erstellung des Berichts 2002 waren sie noch auf Platz 17. Die Beziehungen zwischen der Presse und der Bush-Regierung haben sich drastisch verschlechtert, seit der Präsident unter dem Vorwand der 'nationalen Sicherheit' jeden Journalisten als verdächtig betrachtet, der seinen 'Krieg gegen den Terrorismus' in Frage stellt", teilte die Organisation mit.

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