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- Gelesen bei http://www.spiegel.de am 15.01.08
Experten prophezeien düstere Renten-Zukunft
- Es ist die zweite Hiobsbotschaft innerhalb weniger Tage: Nach Berechnungen des paritätischen Wohlfahrtsverbands wird die Durchschnittsrente in 14 Jahren auf das Niveau der Grundsicherung gesunken sein. Ein Argument gegen die Riester-Rente?
Berlin Für einen großen Teil der Bevölkerung sind die Aussichten im Alter wenig rosig. "In 15 bis 20 Jahren werden bis zu 20 Prozent der Bevölkerung arm sein, wenn wir nicht massiv gegensteuern", warnt Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in der morgigen Sendung des ARD-Wirtschaftsmagazins "Plusminus. Es sei ein großes Problem, dass nicht nur die Riester-Rente mit einer späteren Grundsicherung verrechnet werde, sondern auch Lebensversicherungen, private Rentenpläne oder Betriebsrenten. "Der Anreiz, Vorsorge zu betreiben, ist damit gleich null."
Rentner demonstrieren gegen die Rentenkürzung der Bundesregierung (Archiv): Riester-Rente bleibt als Ergänzung unverzichtbar
Der Rechnung zufolge kommt nur derjenige in den Genuss seiner kompletten Ersparnisse, der über 1900 Euro brutto im Monat verdient und mindestens 35 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat. Alle, die weniger verdienten, müssten mit zum Teil deutlichen Abzügen rechnen, heißt es.
Nach Überzeugung des frühere Arbeitsministers Walter Riester (SPD) sind solche Rechnungen allerdings äußerst einseitig. Verärgert reagierte er auf Behauptungen, die Wirkung der Zusatzversorgung bei manchen niedrigen Einkommen sei bei der Einführung vor fünf Jahren nicht bekannt gewesen. Stets gelte der vorrangige Einsatz von vorhandenen Eigenmitteln, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. 2,5 Prozent der über 65-Jährigen erhielten derzeit eine Aufstockung auf ihre Eigenmittel, weil sie aus eigener Kraft zur eigenen Grundversorgung nicht in der Lage seien.
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- Kommentar: Überall wo sich Politiker einmischen, bahnt sich eine Katastrophe an!
Das gilt vor allem für die finanziellen Dinge der Nation.
Die Rente war schon immer ein Spielfeld von politischen Populisten, die sich für eine benachteiligte Bevölkerungsgruppe
auf Kosten aller anderen Beitragszahler, beliebt machen wollten.
Das der Bundesrepublik ein finanzielles Renten Fiasko droht, ist klar zu sehen. Aber keinen Politiker regt das auf, schließlich sind ihre üppigen Gehälter noch nicht in Gefahr. Aber auch die Politiker wird das Währungsdesaster innerhalb der nächsten 12-15 Monate erreichen und dann wird auch dort ein Kahlschlag erfolgen. (Gott sei Dank)
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