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gelesen bei http://wirtschaft-querschuss.blogspot.com am Samstag, 12. April 2008 "Zwischenbilanz TSLF" Nach zwei Term Securities Lending Facility (TSLF) haben sich die von der US-Notenbank gehaltenen Assets (Vermögenswerte) bereits in ihrer Qualität und Quantität deutlich verschlechtert. Dies macht die Hereinnahme von hypothekarisch besicherten "Wertpapiere" der 20 Primary Dealers, (Liste der 20 Primary Dealer) deutlich, diese erhalten im Gegenzug 1:1 US-Staatsanleihen. Total Assets von 885,4 Mrd. Dollar, davon 581,2 Mrd. als US-Staatsanleihen, (Stand 03.04.2008). Die bei der FED noch zur Verfügung stehenden US-Staatsanleihen in Höhe von 581,2 Mrd. Dollar, entsprechen nur 3,7% des Volumen, welches der US-Finanzsektors, als Anteil zum Kreditmarkt beiträgt. Damit hat die FED gemessen an der Kreditblase des Banken- und Schattenbankensystems nur begrenzte Möglichkeiten beim Bailout (Schuldenübernahme). US-Staatsanleihen der FED in Prozent zu den Total Assets (rot) und US-Staatsanleihen in Prozent zur Verschuldung des Finanzsektors von 15,69 Billionen Dollar Ende 2007 (blau). Der Anteil von Staatsanleihen an den Assets der FED stürzte von knapp 90% Anfang 2006 auf aktuell 65%. Der Anteil von der FED gehaltenen US-Staatsanleihen im Verhältnis zur Verschuldung des Finanzsektors ist von 8,5% im Jahr 1996 auf 3,7% aktuell gefallen. Die Fähigkeit der FED zur Schuldenübernahmen aus ihren Aktiva heraus hat sich in den letzten 12 Jahren mehr als halbiert. Die Dimension und das Volumen des Finanzmarktes von heute ist in keinster Weise mit 1996 vergleichbar. Die Gefahr und das systemische Risiko ist ungleich höher. Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostizierte heute einen weltweiten Verlust von 945 Milliarden US-Dollar , als Folge der von den USA ausgehenden Finanzkrise. Weniger als 300 Mrd. Dollar dieser Verluste sind bis dato auf dem Tisch. Dieses Szenario von weiteren hunderten Mrd. Verlusten, riecht nach weiteren konzertierten Aktionen der Notenbanken. Die FED jedoch hat nur noch bedingt Spielraum bei den TSLF und kann einer Erweiterung des Volumens von bisher geplanten 200 Mrd. Dollar, nur zum dem Preis in Betracht ziehen, dass dann die Assets der Zentralbank offensichtlich auf Subprime-Status beruhen! |
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Kommentare |
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Was besagt denn die Zwischenbilanz beim großen Pleitespiel der USA? Nachdem es keine Käufer für die wertlosen Papiervermögen der Banken mehr gibt - nimmt der freundliche Bernanke alle Zockerpapiere die er kriegen kann und tauscht sie gegen richtiges Geld um, damit die Banken vor einer schnellen Schließung geschützt sind.So etwas Hirnloses haben die kopflosen Politiker nicht mal in der letzten großen Krise 1929 gemacht. Ein Beispielloser schneller Währungskollaps des Dollar lässt sich aufgrund einer so massiven Geldentwertung: Dreck gegen gutes Geld, nicht vermeiden. Die Preise für Lebensmittel und Öl werden deswegen geradezu explodieren. Alleine das Derivateproblem beträgt 600 Billionen Dollar! Spätestens hier dürfte Bernanke kapitulieren |
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Es ist allerhöchste Zeit für zivilen Ungehorsam
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