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Astrologe Martin Schmid
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- Ahnungslos in Afrika
Gelesen am 9.12.07 bei http://www.spiegel.de
EKLAT IN LISSABON
Afrikanische Präsidenten verärgert über Angela Merkel
- Entrüstung über Merkels Eröffnungsrede auf dem EU-Afrika-Gipfel: Mehrere Politiker zeigten sich erbost über die offenen Worte der Bundeskanzlerin zum Unrecht in Simbabwe. Senegals Präsident Wade warf Merkel ungenaue Informationen vor: "Alles was berichtet wird, ist falsch, ist nicht wahr." Lissabon - Es waren klare Worte der Bundeskanzlerin über ein menschenverachtendes Regime. Ungewöhnlich deutlich kritisierte Merkel in ihrer Eröffnungsrede auf dem EU-Afrika-Gipfel in Lissabon den simbabwischen Präsidenten Robert Mugabe. In seinem Land geschehe großes Unrecht, es schade "dem Ansehen des neuen Afrika". Simbabwe sei Beispiel für einen Staat, in dem wir "Zeuge von schlechter Regierungsführung und Missachtung von Menschenrechten werden müssen". Die deutsche Regierungschefin fügte hinzu: "Wir dürfen nicht wegschauen, wenn Menschenrechte mit Füßen getreten werden."
- Senegals President Abdoulaye Wade: "Alles, was berichtet wird, ist falsch" Ihre Kritik erzürnte etliche der anwesenden afrikanischen Politiker. Das eigentliche Gipfel-Ziel, der Aufbau einer "strategischen Partnerschaft", rückte am ersten Tag des als historisch angekündigten Treffens ersteinmal in den Hintergrund. Am deutlichsten wies der senegalesische Präsident Abdoulaye Wade die Kritik der Bundeskanzlerin zurück. Zwar schätze er Merkels Eingangsrede beim EU-Afrika-Gipfel, ihre Kritik beruhe jedoch auf "ungenauen" Informationen, sagte Wade anschließend auf einer Pressekonferenz. "Wer kann heute sagen, dass die Menschenrechte in Simbabwe stärker verletzt werden als in anderen afrikanischen Ländern?", fragte Wade. "Leider sind die im Westen verbreiteten Informationen falsch. Alles was berichtet wird, ist falsch, ist nicht wahr", fügte der senegalesische Staatschef hinzu. Er habe mit Vertretern von Regierung und Opposition in Simbabwe gesprochen. Simbabwe sei kein zerfallender Staat, der simbabwische Präsident Robert Mugabe kein Staatschef vor dem Sturz. Zwar unterstütze er nicht Mugabes Enteignungspolitik. Aber Europa habe sich in dem Konflikt auf die Seite Großbritanniens geschlagen, statt zu vermitteln, und den Konflikt auf diese Weise von der bilateralen auf eine transkontinentale Ebene gehoben, sagte Wade mit Blick auf die Enteignungen weißer Farmer in Simbabwe. Auch der südafrikanische Präsident Thabo Mbeki, der in Simbabwe zwischen Regierung und Opposition vermittelt, machte deutlich, dass er Merkels Vorstoß für fehl am Platz halte.
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Kommentar: Ahnungslos in Afrika
Afrikanische Präsidenten verärgert über Angela Merkel. Natürlich wird nirgendwo die Wahrheit berichtet. Sich nach Infos der USA zu richten ist falsch, weil die ihr ureigenstes Spiel mit dem Kontinent treiben um möglichst viele Waffen zu verkaufen, sich nach der Meinung Englands zu richten ist genauso falsch, weil die wiederum ihre Pründe, Siedler und Rohstoff-Interessen im Auge haben und sich um die Bevölkerung Afrikas noch nie gekümmert haben.
Ausserdem wird kein Politiker der Welt gerne einen Ratschlag einer Regierung annehmen, die gar keine ist. Merkel ist in den Augen der Weltgemeinschaft ein blinder Vasalle der USA, der Bush ganz in der Öffentlichkeit auf den Rücken klopfen und am Kopf tätscheln darf, wie man es eben mit unmündigen Kindern tut.
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